Print Friendly, PDF & Email

Der Zweck des Bösen

AfrikaansEnglishGermanSpanishVietnamese

Was ist der Zweck des Bösen? Das ist eine Frage, die die Weisen dieser Welt von Anfang an verwirrt hat. Die Antwort jedoch, kann man wissen und zu diesem Zweck ist dieser Artikel geschrieben, die Herrschaft eines herrlichen Gottes verkündigend, Der alle Dinge zum Guten wirkt.

Ich sollte mir dessen bewusst sein, dass unzählige Schriften und Bücher geschrieben wurden, unzählige Diskussionen und Debatten geführt wurden; und unzählige Fragen in unserer Geschichte gestellt wurden, über den Zweck des Bösen. Zweifellos gab es viele Antworten und Schlussfolgerungen. Ich denke die bekannteste Schlussfolgerung ist, dass wir es nicht wirklich verstehen oder wissen können. Das ist eine falsche Schlussfolgerung.

Es gab das Böse vor dem Fall von Adam und Eva.

Steht nicht geschrieben, dass während es Gottes Ehre ist eine Sache zu verbergen, es die Ehre der Menschen ist, eine Sache zu erforschen (Sprüche 25:2)? Ich habe die Antworten nicht durch eigene Kraft herausgefunden; stattdessen bei meiner Suche – hat Er entschieden, sie mir zu geben und ich bin begierig diese Dinge für andere niederzuschreiben, dass sie aufgebaut und getröstet sein können. Natürlich werden nur die, denen es gegeben ist, verstehen und frohlocken.

Die übliche Lehre der Menschen lautet, dass es das Böse gibt, weil der Mensch mit dem Fall von Adam und Eva entschlossen hatte zu sündigen. Aber das Böse gab es (schon) vor dem Fall, wie sonst hätte es den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen geben können? Diese Sichtweise geht weiter, sich selbst widersprechend, dass nämlich „das Böse vor dem Fall da war, als die Schlange aus dem Himmel verstoßen wurde.“

Aber wurde die Schlange vor der Schöpfung aus dem Himmel verstoßen? In Genesis 3:1 heißt es, „Und die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott, der HERR, gemacht hatte.“ Die Schlange wurde am 6. Tag erschaffen, wie konnte die Schlange dann im Himmel gewesen sein; und vor allem, vor der Schöpfung von dort verstoßen worden sein?

Die Behauptung geht weiter: „Nun gut, Satan wurde verstoßen und fuhr in die Schlange um Rache zu nehmen an Gott, weil er verstoßen wurde, in dem er die Menschen verführte!” (Das ist Rätselraten, Spekulation und der Stoff für Fabeln und Märchengeschichten für Kinder)

Wurde Satan vor dem Fall aus dem Himmel verstoßen? Lesen wir nicht in Hiob 1 dass Satan unter den Söhnen Gottes im Himmel war, die sich vor dem Herrn einfanden? Geschah das nicht nach dem Fall? Und wie kam es, dass Satan Zutritt gewährt wurde, nachdem er verstoßen wurde? Diese Argumente ziehen einfach nicht.

Jesus sagte Satan war ein Mörder von Anfang an (Johannes 8:44).

Des Weiteren nennt die Schrift Satan die Schlange, und nicht nur jemanden, der in die Schlange fuhr oder sie benutzte.

Ein anderer Punkt: Jesus sagte, „Da sprach er zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen“ (Lukas 10:18). Bezog Er sich auf eine Zeit vor dem Fall? Frohlockte Er nicht über ein aktuelles Geschehnis, wie Seine Schüler durch Glauben das Evangelium predigten, heilten, Dämonen austrieben und Wunder bewirkten? Satans Macht wurde angefochten wie noch nie. Aus diesem Grund kam Jesus, um die Werke des Teufels zu zerstören (1. Johannes 3:8).

Satan war nie ein „guter Engel“. Er wurde am sechsten Tag der Schöpfung erschaffen und er wurde erschaffen als das was er ist. Jesus sagte, er war ein Mörder von Anfang an (Johannes 8:44). Manche sagen, dass Satan Luzifer ist und Luzifer Satan. Lies bitte Jesaja 14, nur dort taucht der Name Luzifer auf, es geht dort um einen Menschen, keinen Engel [der Name Luzifer ist eigentlich unbiblisch und taucht in keiner deutschen Bibel auf, der Name stammt aus der lateinischen Bibel und meinte dort einfach „Morgenstern“; Anm. des Übersetzers].

Der Punkt ist, es gab das Böse vor dem Fall; und das nicht wegen Satans Rebellion.

Nun, wenn dort Böses war, und es war dort; und wenn es nicht von einem Geschöpf eingeführt wurde – dann war es Gott, Der es zu einem Zweck erschaffen hat. Schließlich erschaffen Geschöpfe nichts, sie werden erschaffen. Der Schöpfer erschafft. Er ist der Eine durch Den alle Dinge geschaffen wurden; und für Den Alle Dinge geschaffen wurden (Johannes 1:3; Kolosser 1:16,17). Das schließt das Böse mit ein.

„Gott erschuf das Böse?!” wirst du vielleicht schreien. „Blasphemie! Ketzerei! Gott ist ein guter Gott; Er ist Liebe! Er würde niemals das Böse erschaffen!” Doch, Er würde, tat und tut. Wiederum, wie erklärt man die Anwesenheit eines Baumes der Erkenntnis des Guten und Bösen in einem makellosen Garten? Wer pflanzte ihn dort hin? Wer erschuf ihn? Der Schöpfer tat es natürlich.

„Ja, aber es war nur die Erkenntnis des Bösen, nicht das Böse selbst!“ könnte man argumentieren. Oh? Würde Gott die Erkenntnis gegeben haben, von etwas das nicht existierte? War es auch nur die Erkenntnis des Guten?

Der Mensch entscheidet zu glauben, dass sein Schöpfer ihm nur Gutes tun würde, niemals Schlechtes.

Nein, Gott erschuf sowohl das Gute wie auch das Böse. Jesaja weissagte: „Ich bin der HERR und sonst keiner. Außer mir gibt es keinen Gott. Ich gürte dich, ohne dass du mich erkannt hast, damit man erkennt vom Aufgang der Sonne und von ihrem Untergang her, dass es außer mir gar keinen gibt. Ich bin der HERR – und sonst keiner, der das Licht bildet und die Finsternis schafft, der Frieden wirkt und das Unheil schafft. Ich, der HERR, bin es, der das alles wirkt.“ (Jesaja 45:6,7)

Diese Vorstellung, dass Gott nur das Gute erschuf, während Satan das Böse einführte hat keine Grundlage in der Schrift. Der Mensch ersann sich diese Vorstellung weil er es nicht ertragen kann, zu akzeptieren, dass sein Schöpfer, Gott über alles, so etwas tun würde. Er entscheidet zu glauben, dass sein Schöpfer ihm nur Gutes tun würde, niemals Schlechtes.

Es ist wie mit Kindern, die vorziehen zu glauben, dass ihre Eltern ihnen nie den Hintern versohlen oder sie disziplinieren würden. Nun gut, gute Eltern disziplinieren ihre Kinder; sie tun ihren Kindern Dinge, die ihre Kinder nicht wollen. Gott hat es so bestimmt, weil Gott auf selbe Weise handelt.

Kinder betrachten jede Form von Disziplin als böse und Menschen betrachten die Züchtigung des Herrn als böse. Hat Hiob diese Dinge nicht gefürchtet? Betrachtete er die Dinger die ihm widerfuhren nicht als böse? Ja, er hat es. Er sagte zu seiner Frau: „Das Gute nehmen wir von Gott an, da sollten wir das Böse nicht auch annehmen?“ (Hiob 2:10).

Nun wenn Gott sowohl das Gute als auch das Böse erschuf, warum tat Er dies? Das Buch Hiob zeigt die Antwort ziemlich deutlich. Er tat es als eine Notwendigkeit in seiner Weisheit für die Vervollkommnung seiner Schöpfung. Das Böse ist ein integraler Bestandteil von allem. Die Schrift sagt, Er hat uns der Eitelkeit unterworfen (Römer 8:20).

Wie können wir Wärme kennen, ohne die Kälte, wie Positives ohne Negatives, Licht ohne Finsternis, Recht ohne Unrecht? Wir können das eine nicht ohne das andere kennen. Es ist das Relativitätsgesetz. Das Gesetz der Gegensätze.

Hiob kannte nur seine eigene Gerechtigkeit und er wandelte darin mit ganzem Herzen. Schlechtes wurde über ihn gebracht, durch Gottes Führung, durch Satan, Gottes Diener für das Böse; um Hiob auf eine höheren Horizont zu bringen, zu einer anderen Gerechtigkeit, der einzigen von wahrem Wert, Gottes Gerechtigkeit.

Jesus lernte Gehorsam durch das Böse das Er litt.

Hiobs Leben war ein klassisches Sinnbild, eine lebendige Demonstration dessen, was jeder von uns auf eigene Weise zu seiner Zeit erfahren muss, in welchem Ausmaß auch immer. Ja wir müssen Böses erfahren um das Gute zu kennen. Das war der Zweck des (Sünden)Falls.

Du kannst nun fragen, „Warum bräuchte es Züchtigung wenn es Böses überhaupt nicht gebe?“ Aber wir lesen, dass sogar der Sohn Gottes, Jesus Christus selbst, der vorbildliche Sohn ohne Sünde, Gehorsam lernte durch die Dinge die Er durch die Hände der Menschen litt. Er wurde ständig von den Juden verfolgt, zu einem Zweck. Er lernte Gehorsam durch das Böse, dass Er litt.

Wenn jemand ein Pferd trainiert, wird das Pferd eine Zeit lang gegen seinen eigenen Willen diszipliniert. Jesus hatte Seinen eigenen Willen, unabhängig von dem des Vaters. Er tat keine Sünde; Er entschied sich nicht gegen den Willen des Vaters sondern lernte Gehorsam – Er lernte Seinen Willen, dem des Vaters unterzuordnen – durch Leiden (Hebräer 5:8). Er litt durch die Hände von den Menschen, denen es gegeben war Ihm Böses anzutun.

Von den Dingen, die er durch die Hand seiner Brüder litt, sagte er zu ihnen, „Ihr gedachtet mir zwar Böses zu tun; aber Gott gedachte es gut zu machen“ (Genesis 50:20). Joseph lernte Gehorsam durch die Dinge die er litt. Die Dinge die er litt waren Gottes Plan, nicht Satans.

Als Jesus vor Pilatus stand und Pilatus ihn fragte: „Weißt du nicht, dass ich Macht habe, dich loszugeben, und Macht habe, dich zu kreuzigen?“ antwortete Jesus, „Du hättest keine Macht über mich, wenn es dir nicht von oben her gegeben wäre” (Johannes 19:10,11). So war Pilatus‘ Macht Böses zu tun ihm von Gott gegeben und Pilatus folgte der Forderung der Juden und händigte Jesus aus um gekreuzigt zu werden.

War das böse? Ja, war es. War es notwendig? Ja, war es. Wessen Idee war es? Satans oder Gottes? Als Petrus an Pfingsten aufstand um zu sprechen, sagte er:

„Ihr Männer von Israel, hört diese Worte: Jesus, der Nazarener6, einen Mann, der von Gott euch gegenüber beglaubigt wurde durch Kräfte und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte wirkte, wie ihr auch selbst wisst, diesen, der nach Gottes festgesetztem Ratschluss und Vorsehung dahingegeben worden war, habt ihr genommen und durch die Hände der Gesetzlosen ans Kreuz geschlagen und getötet.“ (Apostelgeschichte 2:22,23)

Gott ist souverän; alle Dinge sind in Seinen Händen, das Böse mit eingeschlossen.

Nun da wir sehen, dass Gott das Böse in Seiner Weisheit zu einem Zweck erschuf und uns ausdrücklich mitteilt, dass alles was Er erschuf gut war (Genesis 1) wissen wir, dass wir Ihm auch für das Böse Anerkennung zollen können. Macht mich nicht verantwortlich für das, was die Bibel lehrt. Wenn du es nicht glaubst, tue Böses und wirf deine Bibel weg. Oder tue noch mehr Böses und glaube und lehre, dass die Bibel nicht das lehrt, was sie tut. Wenn du verdrehst was die Bibel lehrt, wirst du Satan dienen, Seinem Diener für das Böse.

Oder tue Gutes, glaube der Schrift und frohlocke im Herrn. Warum? Weil du weißt, dass Er souverän ist, dass Er über alle Dinge herrscht und dass alle Dinge in Seinen Händen sind, auch das Böse. Wie sonst könnte Paulus uns ermahnen, wenn er sagt, „seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch“ (1. Thessalonicher 5:18)?

Das ist die wundervolle Wahrheit, die befreiende Wahrheit. Mein Gott ist groß, und ich meine sehr viel größer als der eine (kleines „e”), den (kleines „d”) sie in der Masse des Namens -„Christentum“ predigen. Der Gott der im Namens-„Christentum“ angebetet wird ist ein Fake, eine Fälschung, ein Verlierer, eine armselige Erfindung der fleischlichen Gesinnung, die meint den Platz seines Schöpfers einzunehmen indem man einen anderen Gott ersinnt. Was nützt es dir, Ihn – die Wahrheit, durch die verdorbene menschliche Vorstellung von Gott zu ersetzen? Es nützt dir nichts.

Entweder gibt es das Böse, weil es notwendig ist und deswegen von Gott erschaffen wurde, oder es ist eine Fehlentwicklung in der Schöpfung, verursacht von Rebellen, die mindestens 95 % der Menschheit für immer zugrunde richtet, wie die falsche Lehre behauptet.

Das Böse ist Gottes Werkzeug, um uns zur Erkenntnis von Ihm als unseren Retter zu bringen.

Wer oder was brachte die Menschen überhaupt zur ihrer Rebellion? Wenn Gott die Erste Ursache ist, das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende, dann erschuf Er das Böse. Er ist der Urheber.

Aber ich weiß, da ich Ihn persönlich kenne und durch das Zeugnis der Schrift, dass Er ein guter, treuer, wahrhaftiger, liebender Gott ist. Deswegen existiert das Böse in letzter Konsequenz nur für den Zweck des Guten. Es ist Sein Werkzeug zur Unterweisung und um uns zur Erkenntnis von Ihm als unseren Retter und Erlöser zu bringen.

Der Mensch lehrt von den höchsten Kanzeln der Welt, dass durch den „freien Willen“ den Gott denen gewährte, die Er in Seinem Bild erschuf, die größte Masse der Menschheit zugrunde gehen wird. Wenn das, was Er erschuf gut war, wie konnte es von selbst so schlecht werden? Macht das Sinn?

Wenn eine gute Kreatur, erschaffen von einem guten und vollkommen weisen Gott „schlecht“ wird und Gott rettende Pläne vorsieht für diese Kreatur, wird Sein Werk nicht schließlich ein gutes Ende nehmen? Aber hier kommt das Schlussfolgern des Menschen in seiner Schlechtigkeit vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, von dem ihm geboten wurde nicht zu essen, obwohl er nicht gehindert wurde, davon zu essen.

Die Schlussfolgerung ist diese: Gott gab dem Menschen einen „freien Willen“, um zu entscheiden, ob er Gott gehorchen möchte und die Dinge sieht wie Er. Durch seine Kraft machte der Mensch schlecht, was Gott gut erschaffen hatte. Gottes ursprünglich gutes Werk hatte keinen Bestand.

Sein Notfallplan funktionierte für den größten Teil auch nicht! Die „Theologie“ sagt, dass durch „freien Willen“, wenige gutherzige, scharfsichtige, auserlesene, demütige Personen „Jesus als Retter akzeptieren“ und mit Ihm für immer und ewig leben werden, während die größte Mehrheit Ihn ablehnt und zugrunde geht.

Du weißt was das heißt? Dass es ein wenig Tugendhaftigkeit, eine Spur Gerechtigkeit im Menschen gibt (zumindest in einigen wenigen). Die Lehre vom „freien Willen“ suggeriert, dass der Mensch durch eigene Tugendhaftigkeit sich für das Rechte entscheiden kann.

Niemand ist gut. Alle wählen das Böse.

Aber das ist völlig konträr zu dem Zeugnis der Schrift. Der Apostel Paulus zitiert die Psalmen als er den Römern schreibt:

Römer 3:10-18
(10) Wie geschrieben steht: Da ist kein Gerechter, auch nicht einer.
(11) Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der Gott sucht.
(12) Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer.
(13) Ihr Schlund ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen handelten sie trügerisch. Viperngift ist unter ihren Lippen.
(14) Ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit.
(15) Ihre Füße sind schnell, Blut zu vergießen.
(16) Verwüstung und Elend ist auf ihren Wegen,
(17) und den Weg des Friedens haben sie nicht erkannt.
(18) Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen.

Es ist offenkundig, dass jeder Mensch sich durch seinen eigenen „freien Willen“ selbst zerstören würde, und nicht mal ein paar wenige Gute es durch eigene Entscheidung schaffen würde, weil es keine Guten gibt. Alle entscheiden sich für das Böse. „Freier Wille?“ Ich denke nicht! Ich denke nicht! In der Schrift ist kein Wort von „freiem Willen”. Eine Wahl, offensichtlich schon, aber wer Slave der Sünde ist, hat keinen „freien Willen“.

Denke nur! Der Mensch, geschaffen in Gottes Bild, Der gut ist, würde durch seinen „freien Willen“ das wählen, was Gott nicht wählen würde und deswegen ins ewige Verderben gehen. Was für ein Widerspruch und Quatsch!

Was machst du mit den Schriftstellen, die sagen, dass alle Ihn kennen sollen, vom Kleinsten bis zum Größten, dass die Erde gefüllt sein soll von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn, wie die Wasser das Meer bedecken und das jedes Knie sich beugen soll und jede Zunge bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist?

Ja, das böse existiert, aber nicht ohne guten Grund. Paulus schreibt im Römerbrief: „Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit – ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat, doch auf Hoffnung; denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.“ (Römer 8:20,21)

Nur die Selbstgerechten glauben sie würden Ihn wählen.

Es steht geschrieben, das eine große Schar im Himmel war, die niemand zählen konnte (Offenbarung 7:9). Das klingt kaum so als wäre der Himmel fast leer außer ein paar wenigen Selbstgerechten die das Gute tun oder sich für das Gute entscheiden während der Rest der Schöpfung für alle Ewigkeit in der Hölle brennt.

Es steht auch geschrieben, dass niemand Jesus als Herrn bekennen kann, außer durch seinen Geist (1. Korinther 12:3) und dennoch wird jeder Jesus als Herrn bekennen (Römer 14:11). Wie können Menschen Seinen Geist des Lebens empfangen und bekennen, wenn sie für immer und ewig zur Hölle verdammt sind?

Es sind nur die Selbstgerechten die glauben sie würden sich für Ihn entscheiden während die Mehrheit Ihn ablehnt. Sein eigenes Volk lehnte Ihn ab. Die, die Er erwählte lehnten Ihn ab. Nun empfangen die Ihn, die Ihn nicht wählten bzw. sich für Ihn entschieden:

„Jesaja aber wagt sogar zu sagen: »Ich bin von denen gefunden worden, die mich nicht suchten; ich bin denen offenbar geworden, die nicht nach mir fragten«.“ (Römer 10:20)

Und warum empfangen sie Ihn? Weil etwas Gutes in ihnen war? Nein; „Er hat uns gerettet – nicht weil wir Werke vollbracht hätten, die uns gerecht machen können, sondern aufgrund seines Erbarmens.“ (Titus 3:5)

Der Zweck des Bösen ist die zu korrigieren und zu disziplinieren, die in Seinem Bild geschaffen wurden.

Aber Seine Wahl ist nicht gut genug für die, die behaupten Christus (selbst) gewählt zu haben. „Da du Seinen Willen verworfen hast“, sagen sie, „musst du Seinen Willen nun selbst erfüllen. Gott hat nichts damit zu tun! Du veranlasstest das Böse und must nun das Gute veranlassen.“

Wenn Gott nicht das Böse erschuf, dann kann es nicht erklärt werden. Aber Gott ist souverän wie die Schrift sagt und Er ist es, dann erschuf Er das Böse, weil Er einen Zweck dafür hat. Der Zweck des Bösen ist die zu korrigieren, lenken, züchtigen, lehren und zu disziplinieren die in Seinem Bild erschaffen sind. „Und obwohl er Sohn war, hat er doch an dem, was er litt, den Gehorsam gelernt“ (Hebräer 5:8).

Wenn wir bauen, schneiden wir Bretter und Steine; wir hämmern Nägel in Holz, bohren; wir hämmern, klopfen, meißeln, graben und messen. Es ist Teil des Ganzen, zusammen mit verbinden, fixieren, aufrichten, füllen, koordinieren und sich einigen. Diamanten werden geschnitten, um zu etwas Wertvollem geformt zu werden; Gold wird veredelt im Feuer. Zuerst die Nacht, dann der Tag; zuerst die Sorge, dann die Freude; zuerst das Meißeln und Schneiden und Hämmern, dann das verbinden und platzieren, am Ende, zu dem gewünschten Ergebnis.

Es kann alles sehr einfach sein. Wir müssen das Königreich (Gottes) wie Kinder empfangen. Denke an die Evangelien, die Bergpredigt, es ist alles dort! Jesus bezog sich auf alle Dinge in derselben Weise: Gott herrscht über alles, er ist der Initiator von allem, der Ingenieur von allem, der Meister von allem. Es ist alles dort! Er sagte, „der Vater ist hier, in allen Dingen, ihr Kleingläubigen (mit wenig Durchblick, Verständnis und Wissen).“ Wenn ihr wüsstet und der Wahrheit glaubtet, worüber sollte man sich sorgen? „Ihr Kleingläubigen“ – ihr nehmt Ihn nicht wahr hier und jetzt.

Er wird die Arbeit beenden und das Böse wird seinen Zweck erfüllt haben.

Was bedeutet Glaube? Es bedeutet Gott und seine Wege zu kennen, zu wissen, dass Er über allen Dingen ist, sowohl guten als auch bösen und Ihm in allen Dingen zu vertrauen. Dennoch fürchtete sich selbst der Apostel Paulus und wurde manchmal zaghaft. Wir werden getestet, geprüft, unsere „Baum der Erkenntnis – Sinne“ sagen es uns anders, als es tatsächlich ist. Wir werden gereinigt, gestärkt und in Sein Bild geändert, Stück für Stück.

Gut und Böse begannen im Garten Eden, wo Gott begann, den Menschen in Seinem Bild zu formen. Er wird die Arbeit beenden und das Böse wird seinen Zweck erfüllt haben. Lobet den Herrn! Ist es nicht wundervoll zu wissen, dass das Böse, das uns begegnet und uns begleitet („Es ist genug, dass ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe“, sagte Jesus), einem guten Zweck dient?

Für die, die in dauernder Furcht vor dem Bösen leben und denken, dass 90% von Gottes ursprünglich guter Schöpfung zugrundegeht, steht geschrieben:

„Den Reinen ist alles rein; den Befleckten aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern sowohl ihre Gesinnung als auch ihr Gewissen sind befleckt. Sie geben vor, Gott zu kennen, aber mit den Werken verleugnen sie ihn, da sie verabscheuungswürdig und ungehorsam und zu jedem guten Werk untüchtig sind.“ (Titus 1:15,16)

Von denen, denen die Gnade gegeben wurde, den Einen Wahren Gott zu kennen, den Schöpfer und Erhalter aller Dinge, steht geschrieben:

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“ (Römer 8:28)

Wir wissen auch was dieser Vorsatz ist, in dem das Böse nun seine Rolle spielt: Die Schrift sagt aus, dass in der Fülle der Zeiten (Epheser 1:10), Gott alle Menschen erlösen wird, auch die, die befleckt und ungläubig sind, die Ihn verleugnen und verabscheuungswürdig, ungehorsam und zu jedem guten Werk untüchtig sind. Schließlich kam Jesus Christ um Sünder zu retten, nicht Gerechte.

„Und nicht werden sie ein jeder seinen Mitbürger und ein jeder seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn! Denn alle werden mich kennen, vom Kleinen bis zum Großen unter ihnen. Denn ich werde gegenüber ihren Ungerechtigkeiten gnädig sein, und ihrer Sünden werde ich nie mehr gedenken.“ (Hebräer 8:11,12)

by Victor Hafichuk

Bitte HIER klicken für einen Überblick über alle auf Deutsch verfügbaren Artikel.

 

Facebook Comments